Dominique Manotti – Kesseltreiben

Haus der Wirtschaft
Montag, 18. März 2019 - 20:00

20:00 Uhr – Haus der Wirtschaft
19:30 Uhr – Einlass

Deutsche Stimme: Nicolas Marchand, Moderation: Dr. Iris Konopik

Ein Manager des französischen Energiekonzerns Orstam reist zu einer Fachtagung in die USA und wird gleich am Flughafen verhaftet. In Montreal kommen zwei einflussreiche, nicht ganz saubere Geschäftsleute zu Tode – da hält der Mittelsmann Ludovic Castelvieux es für ratsam, schleunigst abzutauchen. Da ihn die Mafia im Visier hat, braucht er dringend Verbündete. Und wendet sich an einen alten Bekannten beim französischen Nachrichtendienst.
Die versetzte Ermittlerin Noria Ghozali und ihre beiden neuen jüngeren Kollegen bilden schnell ein eingeschworenes Team, das den Energieriesen Orstam unter die Lupe nimmt. Sie hören sich um, lassen ihre Beziehungen spielen. Sie stoßen auf verstreute Fährten und persönliche Fehltritte. Doch kein Nachrichtendienstler glaubt an Zufall …
Wirtschaftshistorikerin Dominique Manotti schöpft erneut aus dem Vollen: Locker inspiriert durch die »Alstom-Affäre«, den Kauf der Energiesparte des französischen Konzerns durch den US-Konkurrenten General Electric 2013–2015, schildert sie in einem fein justierten Plot das von organisierter Kriminalität kaum mehr unterscheidbare Zusammenwirken von Unternehmerhandeln, Regierungspolitik und Geheimdienstaktivitäten.

Dominique Manotti, geboren am 24. Dezember 1942 in Paris, studierte 1960–66 an der Sorbonne Geschichtswissenschaften, unterrichtete am Gymnasium und wurde 1969 Assistentin für neuzeitliche Wirtschaftsgeschichte im neu gegründeten Centre expérimental de Vincennes. Politisch war Manotti 1976–83 als Gewerkschafterin in der CFDT aktiv und leitete jahrelang die Pariser Sektion. Anfang der 80er Jahre beteiligte sie sich am Aufstand der türkischen Sans-Papiers im Textilviertel Sentier. Ab 1994 war sie an der Universität Paris VIII in Saint-Denis tätig. Manotti ist Historikerin und seit dem Algerienkrieg politisch engagiert. In den 1980er Jahren verschob sie aus Desillusionierung über die Politik der Mitterrand-Regierung ihr politisches Engagement in die Literatur.

Veranstaltungsort

Haus der Wirtschaft (Konferenzraum Mannheim), Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart

Tickets

Eintritt: 18 Euro
Mitglieder: 16 Euro (inkl. Häppchen und Getränk)

Dominique Manotti – Kesseltreiben

Haus der Wirtschaft
Montag, 18. März 2019 - 20:00

20:00 Uhr – Haus der Wirtschaft
19:30 Uhr – Einlass

Deutsche Stimme: Nicolas Marchand, Moderation: Dr. Iris Konopik

Ein Manager des französischen Energiekonzerns Orstam reist zu einer Fachtagung in die USA und wird gleich am Flughafen verhaftet. In Montreal kommen zwei einflussreiche, nicht ganz saubere Geschäftsleute zu Tode – da hält der Mittelsmann Ludovic Castelvieux es für ratsam, schleunigst abzutauchen. Da ihn die Mafia im Visier hat, braucht er dringend Verbündete. Und wendet sich an einen alten Bekannten beim französischen Nachrichtendienst.
Die versetzte Ermittlerin Noria Ghozali und ihre beiden neuen jüngeren Kollegen bilden schnell ein eingeschworenes Team, das den Energieriesen Orstam unter die Lupe nimmt. Sie hören sich um, lassen ihre Beziehungen spielen. Sie stoßen auf verstreute Fährten und persönliche Fehltritte. Doch kein Nachrichtendienstler glaubt an Zufall …
Wirtschaftshistorikerin Dominique Manotti schöpft erneut aus dem Vollen: Locker inspiriert durch die »Alstom-Affäre«, den Kauf der Energiesparte des französischen Konzerns durch den US-Konkurrenten General Electric 2013–2015, schildert sie in einem fein justierten Plot das von organisierter Kriminalität kaum mehr unterscheidbare Zusammenwirken von Unternehmerhandeln, Regierungspolitik und Geheimdienstaktivitäten.

Dominique Manotti, geboren am 24. Dezember 1942 in Paris, studierte 1960–66 an der Sorbonne Geschichtswissenschaften, unterrichtete am Gymnasium und wurde 1969 Assistentin für neuzeitliche Wirtschaftsgeschichte im neu gegründeten Centre expérimental de Vincennes. Politisch war Manotti 1976–83 als Gewerkschafterin in der CFDT aktiv und leitete jahrelang die Pariser Sektion. Anfang der 80er Jahre beteiligte sie sich am Aufstand der türkischen Sans-Papiers im Textilviertel Sentier. Ab 1994 war sie an der Universität Paris VIII in Saint-Denis tätig. Manotti ist Historikerin und seit dem Algerienkrieg politisch engagiert. In den 1980er Jahren verschob sie aus Desillusionierung über die Politik der Mitterrand-Regierung ihr politisches Engagement in die Literatur.

Veranstaltungsort

Haus der Wirtschaft (Konferenzraum Mannheim), Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart

Tickets

Eintritt: 18 Euro
Mitglieder: 16 Euro (inkl. Häppchen und Getränk)